Kurzarbeit: Mike Egli, 22, , Micasa Home, Centre Brügg

Während des ersten Lockdowns im vergangenen Jahr war ich drei Wochen auf Kurzarbeit und half während der übrigen Zeit im Supermarkt im Centre Brügg aus. Dabei habe ich sehr coole Leute kennengelernt. Während des zweiten Lockdowns bis Ende Februar war ich dann die ganze Zeit auf Kurzarbeit. Beim zweiten Mal hat es mir mehr zu schaffen gemacht, weil ich länger zu Hause war und Zeit zum Grübeln hatte. Eigentlich war es nicht einmal unbedingt das Thema Kurzarbeit oder meine persönliche Situation, die mich beschäftigt hat, sondern ich hatte Angst, dass sich jemand aus der Familie mit Covid-19 infizieren könnten. Einen Tag pro Woche war ich jeweils noch im Micasa Home: Die Leute haben Waren abgeholt oder ich nutzte Zeit, mich mit den Produkten und den Materialien auseinanderzusetzen.

So konnte ich mein Fach- und Sortimentswissen erweitern. Ganz selten mal gab es langweiligere Tage, weil ich ja nicht drei Mal pro Tag abstauben konnte. Die Zeit während des Lockdowns hat uns als Team weitergebracht – vor allem in der Kommunikation: Weil immer jemand anderes übernommen hat, mussten wir mussten bei den Übergaben sehr genau mitteilen, wie der Stand ist. Wir sind nur ein fünfköpfiges Team, wir konnten alles gut koordinieren und niemand ist krank geworden. Das ist doch, was zählt. Als das Micasa Home am 1. März wieder geöffnet hat, sind sehr viele Leute in den Laden geströmt. Ich freue mich, dass die allgemeine Stimmung bei den Leuten wieder besser ist. Auch ich gehe zwischendurch gerne shoppen und geniesse es genauso wie die Kundschaft, dass das nun wieder möglich ist.